Guter Beginn der Baltic-Sea-Lions

Turniersieg für U14 in der Nordliga

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Am Ende aber mit 61:94 verloren. Am Ende sei stark – das schien das Motto der Piraten Hamburg in eigener Halle im ersten Punktspiel der Saison 208/19 der U 16 – Jugend-Basketball-Bundesliga (Gruppe Nord) gegen die Baltic-Sea-Lions zu sein. Die als Meisterschaftsfavoriten gehandelten Piraten ließen beim 94:61 (16:21/43:34/71:51) nichts anbrennen.

Dabei erwischten die See-Löwen einen starken Start und führten nach dem ersten Viertel mit 21:16. „Am Ende aber war der Gegner uns körperlich überlegen. Auch gab es bei uns mit zunehmender Spielzeit zu viele Ballverluste. Dennoch hat die Mannschaft gezeigt, dass sie Qualität in ihren Reihen hat und sich im Laufe der Saison noch steigern wird“, hatte Trainerin Antje Mevius beim Saisonauftakt nicht nur allein das Ergebnis im Blick. Sie setzt auf eine weitere positive Entwicklung ihrer Mannschaft.

Dazu gibt besonders das erste Viertel berechtigten Anlaß. Mit schnellem Ballpassagen brachten sich die See-Löwen immer wieder in gute Wurfpositionen, die mit guter Quote abgeschlossen wurden. Die gegnerische Deckungsarbeit bereitete den See-Löwen keine Probleme. Immer wieder sorgten verschiedene Spieler für Punkte. „Das wir hier so breit aufgestellt sind war unser Plus“, war Mevius mit der Vorstellung ihres Teams zufrieden. Zu Beginn des zweiten Viertels setzten sich die See-Löwen gar auf 26:16 ab. Das war für den Piraten-Trainer das Signal, die Abwehrsystems seines Teams umzustellen. Fortan wurde der jeweils ballführende See-Löwe vielfach „gedoppelt“. Das bereitete Probleme, die zu leichten Ballverlusten in den Reihen der See-Löwen führte. Zudem brannten die Piraten ein wahres Feuerwerk von Dreier-Würfen ab. Das drückte schon auf die Moral der Gäste. Allein Ole Schrader brachte es in kurzer Zeit auf drei Dreier. Auch bei den Rebounds unter dem eigenen Korb brachten die See-Löwen den Ball kaum in ihren Besitz. Auch hier besaßen die Gastgeber jetzt deutliche Vorteile und setzten das auch erfolgreich in Punkte um, so dass sie beim Wechsel mit 43:34 führten.

Im dritten und vierten Viertel ließen sich die Piraten nicht mehr überraschen. Mehr als über gute Ansätze, die aber nicht von Erfolg gekrönt waren, kamen die See-Löwen nicht hinaus. Diese guten Ansätze und die doch gute Mannschaftsleistung lösen bei Trainerin Mevius Zuversicht aus. Dazu zählt auch, dass sechs Spieler zwischen 7 – 11 Punkten „abgeliefert“ haben. Nächster Gegner ist am Sonnabend ab 13 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Kronshagen in der Suchsdorfer Straße der Landesrivale Lynx Lübeck.

Baltic-Sea-Lions: Philipp (4), Noldin (2), Weczerek (8), Haller (10), Schlegel (7/14 Rebounds), Azodiro (11/13 Rebounds), Wegner, Stein, Kiwitt (10/2x3), Bleinagel, Krüger, Schnack (9)

R. Müller - shz

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