Da war für die Baltic-Sea-Lions einfach nicht mehr drin. Gegen Baskets Akademie Weser-Ems gab es eine äußerst unglückliche 69:71 (18:12/30:28/48:45) Heimniederlage. Das Hinspiel hatten die Gastgeber noch mit 64:61 gewinnen können.

Gbenga HansenDoch das waren seinerzeit völlig andere Voraussetzungen. Die Niederlage war keinesfalls auf einen überlegenen Gegner zurückzuführen. Geschlagen hat die Gastgeber ein Grippe-Virus der in ihren Reihen mächtig wütete. Jakob Weczerek, Tim Schlegel, Robert Zernitz (verletzt) und Lionel Okori fielen aus. Tom Skorsch, Fridjof Mohr, Center Vincent Dubbeldam sowie Mannschaftskapitän Gbenga Hansen gingen allesamt erkrankt und somit geschwächt ins Spiel. „Wie das Team sich dennoch verkauft hat, war einfach toll“, bewunderte Trainerin Antje Mevius die Moral der Mannschaft. Nach dieser Niederlage ist keine Chance mehr gegeben, doch noch die Play-Off zu erreichen.

Ibrahim DingerMit 8:2 (3.) legten die Gastgeber einen guten Start hin. Dabei gelang es gut, Tom Skorsch unter dem Korb ins Spiel zu bringen. So konnten die Gastgeber das erste Viertel dann auch mit 18:12 für sich entscheiden. Nach wechselvollem Verlauf des zweiten Viertel gingen die See-Löwen mit einer 30:28 Führung in die Pause.

Mit zunehmender Spieldauer häuften sich in den Reihen der Gastgeber dann die Anzahl deer Foulspiele. Am meisten traf es dabei Center Vincent Dubbeldam und Aufbauspieler Gbenga Hansen, dem krankheitsbedingt auch die Kräfte schwanden. Dennoch standen für ihn 34 Punkte zu Buche. Den Part von Hansen übernahm Ibrahim Dinger der mit einer Reihe von guten Pässen aufwartete. „Ibrahim hat ein gutes Spiel gemacht“, gab es von Mevius anerkennende Worte. Nach dem dritten Viertel hielten die See-Löwen mit 48:45 weiterhin knapp die Führung. Das war auch einer guten Abwehrarbeit von Jonas Haller zu verdanken. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass Jovan Savic mit 24 Punkten sein den Rückstand seines Teams abbaute.

Jonas HallerRichtig spannend verlief die Schlussphase. Drei Sekunden vor Schluss lagen die Gastgeber mit 66:69 zurück. Mit einem von Trainerin Mevius angesagten Spielzug, der optimal zum 69:69 durch Gbenga Hansen mit einem Dreier umgesetzt wurde, deutete alles auf eine Over-Time hin. Das aber blieb den tapfer kämpfenden Gastgebern versagt. Mit einem Zweier zum 69:71 war das Spiel zwei Sekunden vor Schluss gelaufen.

Baltic Sea Lions: Philipp, Abdulaev (2), Mohr (4), Haller (4), Hansen (34/2 x 3), Dubbeldam (9), Jäger, Skorsch (12), Noldin, Dinger (4)

Bild und Text Rüdiger Müller - Landeszeitung

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