Das erste Heimspiel der Saison 2018/19 haben die Baltic-Sea-Lions in Kronshagen gegen den Landesrivalen Lynx Lübeck souverän mit 123:34 (27:7/64:20/99:25) gewonnen. Damit haben sich die See-Löwen vom letzten Tabellenplatz auf den dritten Platz vorgeschoben. Für die See-Löwen war es zugleich der höchste Sieg seit der BBC Rendsburg und der TSV Kronshagen in der Saison 2007/08 als „Baltic-Sea-Lions“ in der U 16 Jugend-Basketball-Bundesliga koopieren.

Bei aller Freude über den Kantersieg war Trainerin Antje Mevius weit davon entfernt, den Erfolg zu hoch aufzuhängen. „Wichtige Leistungsträger von Lübeck sind zu anderen Vereinen gewechselt. Somit war schon damit zu rechnen, dass wir dieses Spiel hoch gewinnen würden“, ordnet Trainer Antje Mevius den ersten Saisonsieg richtig ein. Es war in keiner Phase des Spiel eine Begegnung auf Augenhöhe. So war es für die See-Löwen dann auch ein besseres Trainingsspiel mit Wettkampf-Charakter. Die Gastgeber waren in allen Belangen überlegen und spielten das voll aus. Für Antje Mevius war es eine gute Gelegenheit zu häufigen Wechseln, um Spielern, die sonst weniger auf der Platte stehen, vermehrt Spielanteile zu geben. „Das kann im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf nochmal wichtig werden“, meinte Mevius. Auch in diesem Spiel wurde deutlich, dass es keinen „Alleinunterhalter“ gibt. Die See-Löwen sind besonders im Angriff breit aufgestellt So trafen mit Morten Philipp, Jakob Weczerek, Chi Azodiro , Jonas Haller, Tim Schlegel und Rodon Stein gar sechs Spieler zweistellig. Der Sieg hätte wohl noch höher ausfallen können, wenn Trainern Mevius im letzten Viertel nicht angeordnet hätte, auf Dreier auszugehen. Das gelang Jonas Haller mit vier Dreiern am besten. Dabei brachte er es auf eine Quote von 50 Prozent. Auf diese kam auch Morten Philipp (zwei von vier Versuchen). Am Sonntag – 11 Uhr in der Herderhalle – bestreiten die See-Löwen ihr erstes Heimspiel in Rendsburg. Gegner sind die noch ungeschlagenen Sharks Hamburg, die gegenwärtig Tabellenzweiter sind. „Das wird ein ganz anderes Spiel und eine große Herausforderung für uns“, weiß Mevius was ihr Team erwartet. See-Löwen: Freier (2), Philipp (10/2 x 3), Noldin (3), Weczerek (15), Azodiro (20), Haller (20/4 x 3), Wegner, 2, Stein (16), Kiwitt (8), Bleinagel (6), Schnack (2), Schlegel (19).

R. Müller shz

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