Die Heimpremiere dieser Saison haben die „Baltic-Sea-Lions“ in der U16 Jugend-Basketball-Bundesliga Gruppe 1 mächtig versemmelt. Gegen die Sharks Hamburg, einem der Meisterschaftsfavoriten, gab es eine 55:83 (19:21/32:36/40:66) Niederlage.

„Wie wir im dritten Viertel agierten, habe ich in meiner langjährigen Trainerlaufbahn noch nicht erlebt.Dieser Leistungseinbruch ist mir völlig unverständlich. Eine Niederlage mit zehn Punkten wäre in Ordnung gewesen. 28 Punkte aber sind einfach zu viel“, kam Trainer Antje Mevius aus dem Grübeln über den eklatanten Leistungsabfall  im dritten Viertel  gar nicht mehr heraus. Mit dieser Niederlage sind die Seelöwen von Rang drei auf den fünften Platz in der Tabelle abgerutscht.
Knackpunkt war in der Tat das dritte Viertel (8:30).  Da lief bei den See-Löwen nichts zusammen. Da war förmlich die Luft raus, und zwar bei allen Spielern. Die See-Löwen ließen Köpfe und Schulter hängen. Jakob Weczerek, sonst ein Spieler der voran geht, wenn es einmal nicht läuft, bekam das Spiel auch nicht in den Griff. Es reihte sich Fehlpass an Fehlpass. Für die Sharks war das eine leichte Beute. Hinzu kam, dass Tim Schlegel sich nach 13 Minuten bereits drei Fouls einhandelte, so dass Trainerin Mevius ihn nicht durchspielen lassen konnte. Auch Jakob Weczereks Foulliste wurde immer länger. „Diese Fouls haben bei uns Probleme ausgelöst“, befand Mevius. Mit einem 15:2 Lauf in fünf Minuten konnten sich die Sharks entscheidend absetzen. Dabei nutzten die Sharks auch  die mangelnde Intensität in der Abwehr der Seelöwen gnadenlos aus. „Da war kein Biss und keine Leidenschaft in unseren Aktionen“, bemängelte Mevius die Einstellung ihrer Mannschaft.

Dabei starteten die Gastgeber wirklich gut. Jonas Haller und Chi Azodiro sorgten für eine 12:9 Führung und waren auch dafür verantwortlich, das die Führung  nach 13 Minuten auf 27:23 ausgebaut werden konnte. „Da lief der Ball gut. Da war es noch ein Spiel auf Augenhöhe“, war Mevius nicht nur wegen der Führung ihrer Mannschaft mit der Leistung absolut zufrieden.

Im letzten Viertel waren die See-Löwen trotz eines 15:17 wieder in der Spur. „Das war in Ordnung und hat uns gezeigt, dass wir es besser können“, meinte Mevius.

Das heißt für Mevius, dass ihr Team diesen Beweis schon im nächsten Spiel am Sonntag um 12 Uhr beim SC Rist Wedel liefert. „Das wird ein ganz wichtiges Spiel im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf", setzt Mevius auf ein "anderes" Team.

Baltic-Sea-Lions : Haller (12), Azodiro (10), Schlegel (10 (1 x3), Kiwitt (9/1 x 3), Weczerek (6), Stein (3), Krüger (3), Schnack (2), Philipp, Noldin, Wegner, Bleinagel

Basketball-Club Rendsburg e. V. | Rendsburg Twisters
Gravensteiner Weg 20
24768 Rendsburg
Impressum