77:67 Niederlage in Wedel - Tim Schlegel mit 29 Punkten bester Werfer -
Das erste und dritte Viertel gewonnen. Doch das reichte für die Ostsee-Löwen erneut nicht zum Sieg, da sie das zweite und vierte Viertel zu hoch verloren. Am Ende hieß es 77:67 (15:16/35:28/55:52) für den gastgebenden SC Rist Wedel in der U 16 Jugend-Basketball-Bundesliga (Gruppe 1). Daran änderte dann auch die großartige Vorstellung von Tim Schlegel (29 Punkte) nichts. „Bei uns gab es einfach zuviel Ballverluste und Fouls. Das war spielentscheidend“, blieb Trainerin Antje Mevius nur noch festzustellen. Damit bleibt ihr Team mit Platz sechs Tabellenvorletzter.

Wie schon in den letzten Spielen, erwischten die Ostsee-Löwen einen guten Start. „Da haben wir den Gegner zu Ballverlusten gezwungen und daraus selbst für uns Kapital schlagen können“, lief es in dieser Phase des Spiels ganz im Sinne von Mevius. Einzig negativ - die Leistungsträger Jonas Haller und Chio Azodiro handelten sich bereits nach drei Minuten jeweils zwei Fouls ein. Das löste für den weiteren Spielverlauf negative Folgen aus. „Ich konnte nur noch einen von beiden bringen, um weitere Fouls zu verhindern. Das wirkte sich auch auf unser Spielsystem aus“, analysierte Mevius.

Das zeigte sich besonders im zweiten Viertel. Zudem sorgte beim Gegner der 2,05 Riese Antonio Dorn für eine Wende im Spiel der Gastgeber. So holte er allein 11 Rebounds und war zudem mit 17 Punkten noch recht treffsicher. Ihn aus dem Spiel zu entnehmen, gelang den Ostsee-Löwen überhaupt nicht, so dass die Gastgeber zur Pause mit 35:28 in Führung und in die Pause gehen konnten. „Um solch einen Spieler auszuschalten, fehlt es bei uns an größeren Spielern“, meinte Mevius.

Im dritten Viertel fingen sich die Ostsee-Löwen. Sie gewann mit 24:20. Das war auf gutes und schnelles Angriffsspiel zurückzuführen. Großen Anteil daran hatte Tim Schlegel, der immer wieder erfolgreiche Aktionen einleiten konnte. Mehr war aber nicht drin, zumal Chi Azodiro nach seinem fünften Foul ausscheiden musste (28. Minute).
Als nach 33 Minuten auch noch der starke Tim Schlegel nach ebenfalls fünf Fouls ausschied, war das Spiel gegen die Ostsee-Löwen gelaufen. „Unsere Bank ist nicht so breit, dass wir gleich zwei starke Spieler auffangen können. Die Mannschaft hat  dennoch viel Kampfgeist und großen Willen bewiesen. Das ist im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf wichtig“, befand Mevius.

Ostsee-Löwen: Philipp (1), Noldin (3), Weczerek (6), Azodiro (16), Haller (7/1 x 3), Wegner, Stein,  Kiwitt (5), Bleinagel, Krüger, Schlegel (29/4 x 3) 

Am kommenden Sonntag steigt in der Herderhalle ein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Bramfelder SV – 11 Uhr.

R. Müller - Landeszeitung

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