Ostsee-Löwen ließen Lübecks Lynx keine Chance – 119:23 Sieg
Nach dem klaren 123:34 Erfolg in der Vorrunde der U 16 Jugend-Basketball-Bundesliga in eigener Halle gegen Lübecks Luchse stellte sich im ersten Relegationsspiel die Frage des Siegers gegen diesen Gegner für die Ostsee-Löwen nicht. Mit 119:23 (30:4/67:23/97:25) gab es für die Ostsee-Löwen den erwartet klaren Sieg. Damit sind sie erfolgreich in die Relegationsrunde gestartet, haben jedoch Platz fünf der Tabelle nicht verlassen können.

Da der Gegner erwartungsgemäß nicht mithalten konnte und in allen Belangen unterlegen war, galt es für Cotrainer Pieter Dubbeldam, der die verhinderte Cheftrainerin Antje Mevius vertrat, andere Anreize zu setzen. , um sein Team doch irgendwie zu fordern. So gab er vor, alle Viertel unter zehn Gegenpunkten zu bleiben. Das ist gelungen. Vier, neun, zwei und acht Gegenpunkte hieß es in den Vierteln eins bis vier.
Damit war die erste Aufgabe souverän erfüllt. Aufgabe Nummer zwei – die eigenen Punkte herauszuspielen, nicht angesichts der individuellen Unterlegenheit des Gegners, die Punkte zu „erballern“ – wie es Cotrainer Dubbeldam nannte. Hier zeichnete sich besonders Tim Schlegel aus. Er glänzte mit einer Reihen von guten Pässen. Stark agierten die Seelöwen auch in der Verteidigung. Die vom Cotrainer angeordnete Ganzfeldverteidigung wurde über die gesamte Spielzeit gehalten. Daraus ergab sich eine Vielzahl von Schnellangriffen, die sicher zu Punkten abgeschlossen wurden.
Doch Cotrainer Dubbeldam nutzte das Spiel auch, um Spieler einzusetzen, die es sonst nicht auf viel Einsatzzeiten bringen. Dabei hinterließen Rodeon Stein, Mattis Paulsen,Anton Krüger und Timm Lohse allesamt einen guten Eindruck. Bemerkenswert auch, dass es mit Chi Azodiro, seine Trefferquote lag bei 88,9 Prozent, Rodeon Stein, Jakob Weczerek, Jonas Haller und Tim Schlegel gleich fünf Spieler gab, die zweistellig trafen. „Das unterstreicht die gute Mannschaftsleistung. Das Spiel war auf mehrere Schulter verteilt. Das hat die Mannschaft gut umgesetzt“, lobte Dubbeldam.

Baltic-Sea-Lions: Azodiro (19/1 x 3), Stein (18), Weczerek (17), Haller (17), Schlegel (14), Philipp (8), Paulsen (6) Krüger (6), Kiwitt (4), Lohse (4), Wegner (4), Freier (2).

Am Sonntag steigt für die Ostsee-Löwen ein Heimspiel (12:30 Uhr Herderhalle) gegen den Tabellenzweiten Uni Baskets Paderborn. Einschließlich der Vorrunde haben es die Paderborner bereits auf vier Siege gebracht.  „Da müssen wir gut verteidigen. Das besonders gegen Peter Hemschemeier . Mit ihm steht und fällt das Spiel der Gäste. Der macht schon mal 42 Punkte“, weiß Cotrainer Dubbeldam was sein Team erwartet.

R. Müller - Landeszeitung

 

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