Beste Saison- Leistung – dennoch verlieren die Ostsee-Löwen mit 73:71 - 71:66 Führung konnte nicht gehalten werden.
Das war schon bitter für die Baltic-Sea-Löwen im Relegationsspiel der U16 beim Tabellendritten Baskets Junior/Oldenburger TB. Bis zwei Minuten vor Schluss führten die Ostsee-Löwen mit 71:66 nachdem Tim Schlegel nervenstark zwei Freiwürfe verwandelt hatte. Dennoch gelang es den Gastgebern dieses Spiel, das sie eigentlich schon verloren hatten, noch mit 73:71 (20:15/38:38/56:58) für sich zu entscheiden. Da hat das tapfere Team von Trainerin Antje Mevius erfahren müssen, wie brutal Basketball sein kann. Jetzt muss das Team, das weiterhin Tabellensechster ist, weiter auf den dritten Sieg in der Relegation warten.

Geknickt war auch Trainerin Antje Mevius. Doch sie sah im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Relegation eine Reihe von positiven Punkten in ihrem Team. „Die Mannschaft hat ihre beste Saisonleistung geboten. Dennoch hat es leider nicht gereicht. Es gibt aber keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, da die Leistung stimmte“, meinte Mevius.

Die Gastgeber starteten besser in die Partie und führten nach 6. Minuten mit 10:9. Diese bauten sie auf 19:12 aus und lagen nach dem ersten Viertel mit 20:15 vorn.
Im zweiten Viertel ordnete Antje Mevius eine Ganzfeldverteidigung an. Das setzte die Mannschaft sehr gut um und störte damit den Spielfluss des Gegner erheblich. Das zahlte sich auf für das eigene Angriffsspiel aus und nach 18 Minuten lagen die Ostsee-Löwen mit 36:30 in Führung. Dieses Niveau hielten die Ostsee-Löwen auch im dritten Viertel, das sie mit einer Führung von 58:56 für sich abschlossen. Jetzt entwickelte sich beiderseitig ein Spiel auf Augenhöhe. Dazu trugen vor allen Dingen Jonas Haller, Chidera Azodiro, Rodeon Stein und Tim Schlegel bei. „Sie haben alle zweistellig getroffen, dadurch war es für die Gastgeber schwer, uns aus dem Spiel zu nehmen“, befand Mevius. Das gab den Ostsee-Löwen viel Auftrieb. Das Kombinationsspiel lief gut, die Trefferquote konnte sich ebenfalls sehen lassen. Das Resultat der geschlossenen Mannschaftsleistung – die Ostsee-Löwen führten 71:66 – das fühlte sich schon stark nach Sieg an. Doch mit einem Dreier zum 71:69 sorgte Moritz Treydel wieder für Hoffnung bei den Gastgebern. Die erfüllte sich tatsächlich, denn in der noch verbleibenden Zeit gelangen den Gastgebern vier Punkte zum spielentscheidenden 73:71 Erfolg. Den konnten ihnen die Ostsee-Löwen auch mit dem letzten Angriff nicht mehr entreißen.

Am Sonntag -12:30 Uhr Herderhalle – bestreiten die Ostsee-Löwen ihr letztes Spiel dieses Jahres gegen den Tabellenvorletzten BG Göttingen Youngsters.

Baltic Sea Lions: Haller (15/1 x 3), Azodiro (11), Stein (10), Schlegel (10), Weczerek (7), Krüger (6), Kiwitt (5), Bleinagel (3), Freier (2), Noldin (2), Philipp

R. Müller - Landeszeitung

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