Kräftiges Durchatmen bei den Ostsee-Löwen in Sachen U 16 Jugend-Basketball-Bundesliga für die Saison 2019/2020. Einen ersten wichtigen Schritt hat das Team von Antje Mevius mit einem 58:50 (15:10/33:32/44:41) im ersten Play-down-Spiel gegen MBC Jungwölfe in der Weißenfelser Stadthalle vollzogen. Im Rückspiel – Sonntag 13 Uhr in der Herderhalle – halten die Ostsee-Löwen nunmehr alle Trümpfe in der Hand , um nach dem Modus best of three das bessere Team zu sein. „Mit diesem Sieg haben wir die Basis für ein weiteres Jahr Jugend-Basketball der U 16 gelegt. Wir müssen aber auch im Rückspiel voll konzentriert bei der Sache sein und dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben“, mahnt Antje Mevius.

Es war ein Spiel, das 2:21 Stunden dauerte und beiderseitig nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird. In der 17. Minute zog sich Jungwolf Felix Schwabe eine schwere Fußverletzung zu. Das Spiel wurde für 30 Minuten unterbrochen, um eine medizinische Erstversorgung und den Abtransport ins Krankenhaus zu regeln. „Das war für beide Mannschaften ein Schock. Nach der Unterbrechung war es schwierig, wieder ins Spiel zu finden“, beschrieb Mevius die Folgen der Spielunterbrechung.

Bis zur 17. Minute hatten die Ostsee-Löwen das Spiel im Griff und führten nach drei Minuten mit 6:3. Diese Führung konnte nach dem ersten Viertel auf 15:10 ausgebaut werden Dabei zeigten sich Tim Schlegel und Chidora
Azodiro als sehr treffsicher.  Im zweiten Viertel kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Das lag vor allen Dingen an Center Tim Schmidt, der von insgesamt17 Punkten allein 15 in der ersten Halbzeit erzielte. „Ihn haben wir zunächst nicht ausschalten können. Im Verlaufe des Spiels gelang uns das dann besser. Das war ganz wichtig“, meinte Mevius, die ihrem Team  eine geschlossene Mannschaftsleistung bescheinigte und die gute kämpferische Einstellung lobte. Das war der Schlüssel für diesen wichtigen Sieg. Einziger Anlaß zur Kritik bot die unzureichende Trefferquote im ersten Viertel. „Da haben wir gute Chancen vergeben“, befand Mevius.
Das dritte und vierte Viertel ging mit 11:9 und 14:9 an die Ostsee-Löwen, so das der Sieg letztlich ungefährdet ausfiel.

Ostsee-Löwen: Schlegel (22/1x3), Azodiro (19), Philipp (6/2x 3), Weczerek (4), Kiwitt (4/1 x 3), Haller (2), Stein (1), Noldin, Bleinagel, Krüger


Text R. Müller - Landeszeitung
Bild Joachim Hobke

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