Bremerhaven/rm – Auswärtsspiele scheinen den Baltic-Sea-Lions in der männlichen U 16 Jugend-Basketball-Bundesliga bisher zu liegen. Nach dem ersten Auswärtssieg bei den Sharks Hamburg – 88:71 – zähmten die See-Löwen jetzt auch den Tabellenfünften Eisbären Bremerhaven mit 89:83 (22:21/47:38/73:63) und festigten damit ihren dritten Tabellenplatz.

Dabei stand die Partie für die See-Löwen personell unter keinem guten Stern. Der bundesliga-erfahrene Aufbauspieler Toni Kiwitt konnte nicht spielen. Zudem wurde das Spiel wegen Verspätung der Schiedsrichter eine Stunde später angepfiffen. „Da war es nicht leicht, die Spannung zu halten. Das aber galt für beide Mannschaften“, meinte Teammanager Ove Krüger.

Die Befürchtung, sich ohne Aufbauspieler Kiwitt schwer zu tun, erwies sich als unbegründet. Das war der Mannschaft nicht anzumerken. Angesichts des verspäteten Beginns fanden beide Mannschaften recht ordentlich ins Spiel. Über ein 4:4, 10:7 und ein 17:14 behielten die See-Löwen jederzeit die Kontrolle über das Spiel und gingen mit einer 22:21 Führung in das zweite Viertel. Das lief für die See-Löwen gut, denn nach 13 Minuten lagen die Schleswig-Holsteiner mit 31:23 vorn. Das war vor allen Dingen der Treffsicherheit von Chidera Azodiro und Morten Philipp zu verdanken. Dabei nervte Morten Philipp die Gastgeber mit einem wichtigen Dreier mächtig. Der Run auf 31:23 war dann die Basis für den 47:38 Halbzeitstand.

Im dritten Viertel stellten Trainer Henner Ruge und Teammanager Ove Krüger ihr Team darauf ein, dass die Eisbären mit aller Macht versuchen würden, den 9 Punkte-Vorsprung abzujagen. Doch das Gegenteil war der Fall. Die See-Löwen spielten nach guter Defense- Arbeit schnell nach vorn und setzten damit den Gegner immer wieder unter Druck. Das Resultat ließ nicht auf sich warten – 63:43 Führung nach 25 Minuten. 73:63 für die See- Löwen hieß es nach dem dritten Viertel. Wieder sorgte ein Run zu Beginn des vierten Viertels für eine 84:63 Führung (37.). Das die Eisbären am Ende noch auf sechs Punkte aufschlossen, fiel nicht weiter ins Gewicht. Der Sieg war bereits lange zuvor mit einer guten Leistung gesichert. „Unser Spiel war zuvor sehr kräftezehrend. Dem hat die Mannschaft doch Tribut zollen müssen“, befand Team-Manager Ove Krüger. „Der Schlüssel zum Erfolg war die Einstellung zum Spiel und unseren schnellen Spielzüge nach guter Defense“, war Trainer Henner Ruge nicht nur wegen des Sieges mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden.

Einen guten Bundesliga-Einstand feierten Tim Worthmann und Alexander Barski, der in der Defense mit seinem Einsatz der Mannschaft wertvolle Dienste leistete. Nächster Gegner ist am Donnerstag in Wedel - Am Steinberg – 15 Uhr - der Tabellenfünfte SC Rist Wedel.

Baltic-Sea-Lions: Azodiro (26/1 Dreier), Philipp 16 (2 Dreier), Krüger (13), Paulsen (13), Wulf (13), Lohse (8), Barski, Worthmann, Oldenburg, Dumke, Ott

 

Text: Rüdiger Müller, SHZ

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