Nach einer durchwachsenen Leistung in den ersten drei Vierteln liegen die Twisters zwischenzeitlich mit 24 Punkten zurück (66:42, 31. Spielminute). Danach klappt vieles besser. Die Würfe unter dem Korb werden hochprozentig verwandelt und auch die ersten Dreipunktewürfe fallen endlich, so dass die Twisters in den letzten neun Minuten noch eine Aufholjagd starten können. Diese wird jedoch zwei Minuten vor dem Ende gestoppt. Mit 73:62 (22:17, 41:29, 63:40) kassieren die Rendsburger die erste Niederlage dieser Saison.

Zwei Dinge bereiteten den Rendsburger zu Beginn Probleme. Dies war zum einen die tiefe Bank der Göttinger. Diese konnten die wichtigsten Spieler der letzten Saison behalten, glänzen jetzt aber vor allem dadurch, dass sie ohne Qualitätsverlust durchwechseln können. Immer dann wenn beide Teams ihren Startern Ruhepausen gönnten, konnten sich die Gastgeber Stück für Stück absetzen.

Zum anderen konnten sich die Niedersachse besser auf die Linie der Schiedsrichter einstellen. „Vergangenes Wochenende hatten wir ein Spiel, in dem jeder Kontakt sofort gepfiffen wurde“, berichtete Coach Homfeldt. „Heute haben die Schiedsrichter viel laufen lassen und die Göttinger konnten das besser nutzen“. Wenn die Rendsburger zum Korb zogen, mussten sie immer wieder gegen den Kontakt abschließen und vergaben zu viele ihrer eigentlich guten Wurfchancen. In den ersten drei Vierteln hatte das Team von Coach Homfeldt eine katastrophale Wurfquote von 22% aus dem 2-Punktbereich vorzuweisen.

Dies wurde erst im letzten Viertel besser. Angeführt vom starken Henning Rixen, der von Patrick Sopha immer wieder gut eingesetzt wurde, kämpften sich die Rendsburger wieder ran. Innerhalb von vier Minuten konnten sie insgesamt 14 Punkte aufholen, so dass die Partie fünf Minuten vor dem Ende fast wieder offen war. Dann vergab das Team jedoch ein paar Freiwürfe bzw. spielte Fehlpässe, so dass der Rückstand bis zum Ende nicht mehr aufgeholt werden konnte.

„Die ersten drei Viertel haben wir zu zögerlich gespielt. Dann haben wir aber viel Moral gezeigt und uns nochmal zurückgekämpft“, berichtete Homfeldt von seiner gemischten Gefühlslage.

Am Samstag (19:15 Uhr) steht endlich das erste Heimspiel der Saison in der frisch renovierten Herderschule an. Zu Gast ist die TSG Bergedorf, die am ersten Spieltag in Vechta gewinnen konnte und dieses Wochenende spielfrei hatte.

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