In einer hochklassigen und extrem rasanten Partie entwickelte sich ein vollkommen offener Schlagabtausch. Die Neustadt Shooters konnten erstmals in Bestbesetzung antreten und deuteten so schon früh an, dass sie deutlich stärker sind, als es der bisherige Tabellenstand vermuten ließ. In der zweiten Hälfte setzte die extrem starke Rotation auf den Guard-Spots (Kakad, Roberts, Salami und Doekhi) die Rendsburger immer stärker unter Druck, die sich in der Endphase immer mehr kleine Fehler erlaubten und zudem auch einige Freiwürfe liegen ließen. So konnte der amtierende Vizemeister einen knappen aber verdienten 75:83 (28:28, 45:46, 63:67) Erfolg in Rendsburg feiern.

Beide Teams starteten extrem furios in die Partie. Auf Seiten der Neustädter war dies vor allem Rishi Kakad (insgesamt 32 Punkte) und Brandon Roberts (23 Punkte ) die kaum zu stoppen waren. „Einen sehr guten, schnellen Aufbauspieler kann man als Team noch einigermaßen kontrollieren, aber Neustadt hat vier sehr gute. Das war in unser heutigen Besetzung einfach ein Tick zu viel“, berichtet Coach Homfeldt von den Schwierigkeiten. Denn bei den Rendsburgern fehlten mit Gottschalk (privat verhindert) und Hillner (Krankheit) zwei erfahrene Akteure.

Der Grund warum die Rendsburger das erste Viertel ausgeglichen gestalten konnten, war vor allem Pierce Cumpstone. Der Amerikaner zeigte sich aus allen Lagen extrem treffsicher und konnte schon im ersten Viertel 20 Punkte erzielen (insgesamt 32).

Im zweiten und dritten Viertel wandelte sich dann das Spiel. Beide Teams verteidigten deutlich aggressiver und ließen jetzt kaum noch offene Würfe zu. Neustadt konnte sich bis drei Minuten vor Spielende einen knappen Vorsprung erarbeiten, da sich die Rendsburger zu viele Ballverluste leisteten. Dann war es der Amerikaner Roberts, der den Deckel auf den Sieg machte. Zwei mal verteidigten die Rendsburger gut, aber der Amerikaner traf mit Ablauf der Wurfuhr, so dass die Neustädter einen knappen Sieg feiern konnten.

Homfeldt: „Letztlich war unsere Rotation durch die Ausfälle zu klein. Dann hat die Kraft etwas gefehlt und wir haben einige Kleinigkeiten falsch gemacht. Aber wir sind ein junges Team und wir müssen den jungen Spielern auch einräumen mal Fehler zu machen. Nur daraus können sie lernen und mit der Zeit konstanter werden."

 

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