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Der erste Schritt in der Woche der Wahrheit ist getan. Durch einen 90:83 Sieg gegen Bramsche feiern die Twisters zusammen mit 425 begeisterten Zuschauern den fünften Sieg der Saison. Zuvor war es eine wahre Nervenschlacht, die erst wenige Sekunden vor dem Ende durch zwei verwandelte Freiwürfe vom nervenstarken Patrick Sopha entschieden wurde.

Zunächst bietet sich ein kurioses Szenario. Aufgrund der „Silent Night“ (komplette Stille bis zum 10. Punkt und dann komplette Ekstase) verbringen die Rendsburger Zuschauer die ersten Punkte schweigend auf den Rängen, während die mitgereisten Bramscher Fans ordentlich Stimmung für ihr Team machen. Dies ändert sich erst mit einem Wurf von Scharif Said, der in der vierten Minute sein Team mit 10:6 in Führung bringt. Endlich ist das Ventil für die über 400 Zuschauer gelöst. Diese feuern das junge Rendsburger Team jetzt frenetisch an und die nutzen das für den ersten Lauf des Spiels. Bis auf 16:6 kann sich das Homfeldt Team absetzen und trotzt damit allen Widrigkeiten der Saison.

Im zweiten Viertel entwickelt sich dann ein Kampf auf Augenhöhe. Bramsche wechselt immer wieder zwischen einer Zonenverteidigung und einer Mann-Mann Verteidigung. „Damit hatten wir immer wieder Probleme“, zollte Coach Homfeldt seinem gegenüber Respekt für diese taktische Maßnahme. Mit der Halbzeitsirene gelingt dem starken Center Cuic zudem noch ein Dreier aus 8 m, so dass die Gäste lediglich mit einem drei Punkte Rückstand in die zweite Spielhälfte gingen.

Dort war es dann erneut Cuic, der in dieser Phase immer stärker wurde und seine Mannen zwischenzeitlich mit fünf Punkten in Führung brachte. „Wir wussten wie stark er ist“, so Homfeldt. „Unser Ziel war es ihn immer wieder zu attackieren und müde zu spielen.“

Im vierten Spielabschnitt sollte diese Taktik dann auch aufgehen. Während bei den Bramschern so langsam die Kräfte nachließen, starteten die Twisters unter tosendem Jubel der Zuschauer den entscheidenden Schlussspurt. Der wiedergenesene Cedric Perry sorgte mit seinem zweiten Dreier für den Ausgleich und mit seinem dritten für die erste etwas deutlichere Führung (73:68, 35. Spielminute). Spannend machte es dann erneut Cuic, der 30 Sekunden vor dem Ende durch ein Dreipunktespiel sein Team wieder bis auf 85:83 ran brachte. Aber die Twisters behielten in den Schlusssekunden die Nerven und verwandelten fünf von sechs Freiwürfen, so dass der Jubel auf Tribüne und Spielfeld keine Grenzen kannte.


„Das war ein sehr wichtiger Erfolg“, freute sich Homfeldt. „Jetzt wollen wir nächste Woche nachlegen.“ Denn dann kommt es im zweiten Teil der „Woche der Wahrheit zum Duell mit Vechta, die ebenfalls noch nicht den Klassenerhalt sicher haben. „Wir sind sehr froh, dass das erneut ein Heimspiel ist“, so Coach Homfeldt. „So wie uns die Zuschauer heute getragen haben, könnte das auch nächsten Samstag ein entscheidender Faktor werden“.

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