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1. Basketball-Regionalliga: BBC Rendsburg unterliegt bei Rot-Weiß Cuxhaven mit 68:95 Cuxhaven
Torge Meyer, Landeszeitung

Als Hauke Oetken in der 28. Minute mit einem Schnellangriff inklusive Korbleger auf 56:60 verkürzte, träumte der BBC Rendsburg in der 1. Basketball-Regionalliga noch vom Auswärtssieg bei Rot-Weiß Cuxhaven. Doch zwölf Minuten Nettospielzeit später leuchtete ein bitteres 68:95 (23:28/43:50/58:65) auf der Anzeigetafel. „Im letzten Viertel wollten wir im Angriff mit dem Kopf durch die Wand, und in der Defensive haben wir im Angesicht der drohenden Niederlage zu früh den Kopf hängen lassen“, resümierte Bjarne Homfeldt nach dem 10:30 in den letzten zehn Minuten.

Zudem war es nach Aussage des Twisters-Trainers auch ein „Kraftproblem“. Patrick Sopha, Ben Becker und Malte Jacobsen fehlten, so dass den Rendsburgern nur sieben Akteure plus Jugendspieler Tom Skorsch und Morten Philipp zur Verfügung standen. Doch die leeren Akkus waren nicht das einzige Problem. Homfeldt monierte eine zu schwache Defensive zu Beginn des Spiels und eine durchweg überschaubare Leistung im Angriff. Beim fulminanten 96:71-Heimsieg gegen Wusterhausen zauberten die Twisters noch eine 65-Prozent-Dreierquote aufs Parkett. In Cuxhaven gingen nur drei von 30 Würfen jenseits der Dreierlinie ins Ziel. Andrée Michelsson (zum 3:7) und Lennard Willer (zum 10:10) trafen aus der Ferne in den ersten sieben Minuten. Danach ging bei beiden nicht mehr viel. Michelsson traf nur dreimal bei 20 Würfen. Zudem leistete er sich fünf Ballverluste. Homfeldt attestierte seinem Profi ein „schwaches Spiel“.

Willer hätte ebenso vorher Zielwasser trinken sollen, hatte er nur eine 20-prozentige Trefferquote. Für gute Wurfchancen hätten die Korbjäger vom Kanal den Ball besser bewegen müssen. „Wir sind einfach nicht gut in unsere Spielzüge gekommen“, sagte Homfeldt.

Die Gastgeber zeigten sich von den Querelen der vergangenen Wochen (die LZ berichtete) unbeeindruckt und unterstrichen ihre ansteigende Form. Insbesondere die beiden Aufbauspieler Deon McDuffee (31 Punkte) und Marc Klesper (28) waren von den Twisters einfach nicht zu stoppen.

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