Zum Ende des Jahres stehen noch zwei Schlüsselspiele für die Twisters an. Zunächst kommen am Samstag nun doch die Insolvenz bedrohten Cuxhavener nach Rendsburg. Zwischendurch hatten diese angekündigt ihre Mannschaft vom Spielbetrieb zurückzuziehen. Zuletzt gab es aber auch wieder positive Meldungen aus Niedersachsen.

Am Samstag reisen die Twisters zum Topfavoriten nach Wolmirstedt. Dort kommt es dann zum Kampf David gegen Goliath. Der Aufsteiger konnte vor der Saison kräftig investieren und praktisch ein reines Profiteam zusammenstellen. Die Spieler können sich zu 100% auf Basketball konzentrieren, so dass jeden Tag und sogar mehrmals pro Tag trainiert werden kann. Chancenlos sieht Homfeldt sein Team trotzdem nicht. „Wir haben zuletzt stark gespielt und wenn wir uns weiter steigern, dann können wir auch in Wolmirstedt mitspielen“

Bis zur Halbzeit (47:37) konnten die treffsicheren Berliner noch dagegen halten, dann liefen die Rendsburger heiß. Angeführt von einem starken Taktgeber Jakob Menges (8 Assist) gelang ein 18:0 Lauf zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Die jungen Berliner hatten den nun sehr aggressiv verteidigenden Gastgebern nichts mehr entgegenzusetzen. Pesava und Co sicherten sich ein Ballgewinn nach dem anderen, so dass sich die Twisters bis zur 25 Spielminuten vorentscheidend (65:37) absetzen konnten. Durch den 98:70-Sieg gegen Alba Berlin 2 untermauerten die Rendsburger ihre Ambitionen im oberen Tabellendrittel überwintern zu wollen.

Am Samstag kommen die jungen Berliner nach Rendsburg (19:15 Uhr, Herderschule). Die Nachwuchsmannschaft hatte einen schweren Saisonstart. Aufgrund von Verletzungsprobleme des 1. Bundesliga Teams, konnte auch die Reserve in der 1. Regionalliga lediglich einmal in Bestbesetzung antreten, da die besten Spieler immer wieder in der 1. Bundesliga eingesetzt wurden.

Punkt um Punkt holten die Twisters im dritten und vierten Viertel auf. Nachdem man zur Halbzeit in Hannover noch aussichtslos zurücklag (47:29), funktionierte die Verteidigung jetzt. Die Rendsburger spielten wesentlicher bissiger und ließen kaum noch offene Würfe der Gastgeber zu. Im Angriff drehte Pesava nach überstandener Grippe in der zweiten Halbzeit auf und tankte sich immer wieder erfolgreich zum Korb. Beim Stand von 63:57 (34. Spielminute) schnupperte man gar an einem großen Comeback-Sieg. Da jedoch in der zweiten Halbzeit selbst wunderbar herausgespielte Dreipunktewürfe ihr Ziel verfehlten (1 von 10) blieb es bei „hätte“ und „wenn“. Hannover konnte letztlich verdient mit 77:67 (20:15, 47:29, 59:44) gewinnen, da sie eine extrem starke erste Hälfte gespielt haben.

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