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Bereits am Freitag kommt der Spitzenreiter nach Rendsburg (20:30 Uhr Spielbeginn). Da die Herderschule am Wochenende für eine Meisterschaft komplett belegt ist, müssen die Basketballer für das Spiel gegen ETV Hamburg auf den Freitag ausweichen. „Für uns ist das auch eine willkommene Gelegenheit mal den Freitag als Alternativtermin zu testen“, freut sich Teammanager Thomas König.

Im letzten Spiel des Jahres ging es um extrem viel, denn die Twisters trafen nach einer Niederlagenserie auf den Tabellennachbarn Weser Baskets Bremen. Die Twisters waren jedoch gewappnet und zeigten sich hochkonzentriert. Gegen die ungewöhnlichen Verteidigungsvarianten der Bremer wurden nach schnellen Passstaffetten immer wieder einfache Abschlüsse in Korbnähe erspielt. Durch den 96:71 (23:20, 52:38, 80:52) Sieg sicherten sich die Twisters den Anschluss an das Mittelfeld, einen komfortablen Vorsprung vor den Bremern und das so langersehnte Erfolgserlebnis vor Weihnachten.

Am Samstag (19:15 Uhr, Herderschule) geht es für beide Teams um extrem viel. Die beiden Tabellennachbarn Rendsburg und Bremen kämpfen um den Klassenerhalt. Der Gewinner dieses Duells sichert sich Anschluss an das Mittelfeld und darf mit Hoffnungen und einem Erfolgserlebnis Weihnachten feiern, während der Verlierer als Tabellenletzter überwintern muss.

Beim Comeback von Garrett Jefferson konnten die Twisters im vermutlich schwersten Spiel der Saison in Wolmirstedt den großen Favoriten lange „ärgern“. Bis zur Halbzeit können die Twisters das Spiel ausgeglichen gestalten. Dank eines bärenstarken Maximilian Rockmann konnte sich der Tabellenführer jedoch im dritten Viertel erstmals deutlicher absetzen (36:54, 25. Spielminute). Der ehemalige Bundesligaprofi konnte allein in der ersten Halbzeit 19 Punkte erzielen und war so hauptverantwortlich für den 72:91 (22:22, 35:42, 52:70) Sieg der Wolmirstedter.

Über 300 Zuschauer sahen ein lebhaftes und intensives Spiel bei dem die Gäste aus Hannover ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und eine sehr gute Leistung zeigten. Die Twisters konnten über weite Strecken mitspielen, blieben am Ende aber aufgrund von personellen Engpässen und Unerfahrenheit in entscheidenden Situationen chancenlos. Trotz der 63:87 (9:23, 29:42, 45:73) Niederlage war Coach Homfeldt weitestgehend zufrieden mit seinem Team. „Wir haben nie den Kopf hängen lassen und zu jeder Zeit gekämpft. Das ist ob der Situation um das Team herum sicherlich nicht selbstverständlich“.

Im Moment fehlt den Twisters ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Ohne Selbstbewusstsein fand man in Vechta nie richtig ins Spiel. Immer wenn man mal die Chance hatte in das Spiel zu kommen, unterlief erneut ein unnötiger Ballverlust. So setzte es mit 53:94 die nächste deutliche Niederlage.

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