Hallo Ricards,
du bist in dieser Saison zusammen mit Levin der jüngste Spieler mit gerade mal 17 Jahren im Team der Buchorn Bau Twisters. Wir freuen uns, dass du uns heute Rede und Antwort im Interview stehst und wir dich besser kennenlernen dürfen.
Wo kommst du her und wie bist du zum Basketball gekommen? Für welche Vereine hast du bisher schon gespielt?
Geboren bin ich in Lettland, aber Kiel ist mein Zuhause hier bin ich aufgewachsen, hier hat alles angefangen. Zum Basketball bin ich über meinen Vater gekommen, der selbst gespielt hat.
Weil es in Kiel damals noch nicht viele Möglichkeiten gab, früh mit Basketball zu starten, habe ich zunächst Fußball bei Wiker SF gespielt. Mit sieben Jahren ging es dann endlich los und ich habe in Holtenau mit Basketball angefangen und direkt mit älteren Jungs trainiert. Das war hart, aber extrem wichtig für meine Entwicklung.
Die Grundlagen habe ich später beim TSV Kronshagen unter Trainer Mathias Töpfer gelernt, dafür bin ich sehr dankbar. Danach bekam ich die Chance, zwei Saisons in der Jugend-Basketball-Bundesliga bei den Hamburg Towers zu spielen. Dort habe ich gelernt, was Intensität wirklich bedeutet und wie der Alltag im leistungsorientierten Basketball aussieht. Nach einigen Verletzungen war für mich klar, dass ich ein Umfeld brauche, in dem ich gesund zurückkomme und mich Schritt für Schritt weiterentwickeln kann. Genau das habe ich bei den Buchorn Bau Twisters und in Rendsburg gefunden.
Was ist für dich der größte Unterschied zwischen deinen beiden vorherigen Vereinen TSV Kronshagen bzw. HH Towers und dem BBCR? Wieso hast du entschieden, nach Rendsburg zu wechseln?
Bei den Twisters habe ich zum ersten Mal richtig gespürt, dass mir vertraut wird. Ich habe eine klare Rolle, bekomme echte Chancen und spiele mit erfahrenen Spielern zusammen, von denen ich jeden Tag lernen kann. Dieses Gefühl hat mir vorher gefehlt. Rendsburg war für mich kein Rückschritt sondern genau der richtige nächste Schritt.
Du bist seit dieser Saison fest im Kader der Buchorn Bau Twisters. Wie wurdest du dort von deinen Mitspielern aufgenommen?
Der Start ins neue Team war für mich sehr einfach, da ich paar Jungs schon vorher kannte. Dies erleichterte mir den Start ins Team. Außerdem haben alle Spieler mich direkt aufgenommen, mich gepusht und mir geholfen, meinen Platz zu finden. Gerade als junger Spieler gibt dir das unglaublich viel Sicherheit.
Du hast dich inzwischen fest in die Rotation gespielt und bekommst immer mehr Minuten auf dem Court. Wie ist es dir gelungen, das so schnell zu erreichen?
Nach meiner Verletzung habe ich mir vorgenommen, wirklich alles zu geben, vor allem körperlich. Ich habe viel im Kraftraum gearbeitet und an mir selbst. Bei den Twisters zählt nicht nur Talent, sondern Training und Ehrgeiz. Ich versuche, jede Minute auf dem Spielfeld zu nutzen, egal, wie lang sie ist.
Was fasziniert dich am meisten am Basketballspielen?
Mich fasziniert Basketball, da es einer der besten Teamsportarten ist. Jeder in der Mannschaft kann dazu beitragen, dass das Team gewinnt. Außerdem gefällt mir der schnelle und intensive Spielstil, der nie langweilig wird, weil jede Minute entscheidend sein kann
Welche persönlichen Ziele hast du dir bis zum Saisonende gesetzt!
Ich möchte auf den Beinen schneller werden, meinen Wurf verbessern und meine Rolle im Team weiter festigen. Vor allem möchte ich konstant Leistung bringen und der Mannschaft helfen, Spiele zu gewinnen.
Wie bereitest du dich auf ein Spiel vor? Hast du irgendwelche Rituale?
Am Spieltag achte ich sehr auf meine Ernährung und darauf, früh fokussiert zu sein. Wenn es geht, mache ich vorher noch einen Spaziergang, um frische Luft zu bekommen und den Kopf frei zu kriegen. Ich dehne mich viel und höre auf dem Weg zur Halle Musik, um in das richtige Mindset zu kommen.
Welchen Rat würdest du anderen jungen Spielern geben, die das Ziel haben, in der Zukunft ins Team der Buchorn Bau Twisters zu kommen?
Habt Geduld, arbeitet hart und hört auf euren Körper. Bei den Twisters bekommt man Chancen, aber nur, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und alles für das Team zu geben.
Was für Ziele hast du als Basketballer? Wo sehen wir Ricards in der Zukunft?
Ich will mich Schritt für Schritt weiterentwickeln und schauen, wie weit ich kommen kann. Aktuell fühle ich mich in Rendsburg sehr gut aufgehoben. Mein Ziel ist es, hier besser zu werden und auf möglichst hohem Niveau Basketball zu spielen.
































